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Foto: Philipp Andrew Martin

Biennale intensiv

7. - 10. November 2019 - ausgebucht -

 

2. Termin: 21. - 24. November 2019
(Finissagen-Wochenende)

7 - 12 Teilnehmer

Ihr Mentor: Dr. Hans-Joachim Petersen

 

Diese Reise wendet sich an Kunstfreunde, die sich besonders intensiv mit der Biennale auseinandersetzen möchten.

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  • Reisebegleitung durch Dr. Hans-Joachim Petersen, Kurator und Venedig-Experte
  • Ausführliche Besuche der Pavillons in den Giardini
  • Führung durch die Ausstellungsorte im Arsenal
  • Besichtigungen in Palästen und anderen, sonst nicht zugänglichen Orten, die nur während der Biennale geöffnet werden
  • Kunsthistorische Stadtspaziergänge
  • Kulinarische Erkundungen
  • Hotel am Markusplatz

 

Kurator der 58. Biennale di Venezia May You Live in Interesting Times: Ralph Rugoff

Kurtorin des Deutschen Pavillons: Franciska Zólyom

Künstlerin des Deutschen Pavillons: Natascha Sadr Haghighian (Natascha Süder Happelmann)

Goldener Löwe Bester nationaler Beitrag: Litauischer Pavillon, Künstlerinnen-Trio Rugile Barzdziukaite, Vaiva Grainyte und Lina Lapelyte, Sun and Sea

Goldene Löwe Bester Künstler des Interantionalen Pavillons: Arthur Jafa, White Album, USA

Goldener Löwe für das Lebenswerk: Jimmie Durham, USA, Konzeptkünstler, Autor, Aktivist

Besonders wichtig ist es uns, spontan auf kurzfristig angekündigte Events zu reagieren und auch speziell für unsere Gruppe interessante Treffen und Besichtigungen zu ermöglichen.

 

Reiseprogramm

Donnerstag, 21. November

 

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Foto: Sybille Gernhardt

In Venedig erwarten Sie Ihre Räume im **** Hotel Concordia, einem an der Piazza San Marco liegenden, seit Generationen familiengeführten Haus.

Dr. Petersen begrüßt Sie am Nachmittag im Hotel und Sie beginnen mit den ersten Besichtigungen.

Abends sind wir nahe des Campo Santa Maria Formosa zu Gast bei Gigi in der Osteria Al Mascaron.

 

Freitag, 22. November

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Foto: Sybille Gernhardt

Die erste "Esposizione Internazionale d’Arte" fand 1895 statt – in einer politisch unsicheren Zeit, in der allerorten die Idee des friedlichen Wettstreits entstand, die sich ein Jahr später auch in der Wiederaufnahme der Olympischen Spiele manifestieren sollte.

Die 58. Internationale Kunstausstellung trägt den Titel May You Live in Interesting Times. Künstlerischer Leiter ist der gebürtige New Yorker Ralph Rugoff, seit 2006 Direktor der Londoner Hayward Gallery und Kurator der Biennale de Lyon 2015 La vie moderne, der mit seinem Konzept für die

Heute werden wir uns fast den ganzen Tag in den Giardini, der grünen Lunge Venedigs und dem Herzstück der Biennale, aufhalten. Die Pavillons der hier vertretenen Länder, zum Teil von bekannten Künstler-Architekten wie Gerrit Thomas Rietveld, Josef Hoffmann, Alvar Aalto und Carlo Scarpa entworfen, stellen eine Art Parcours durch die Architektur des letzten Jahrhunderts dar und spiegeln genauso wie vorangegangene, folkloristische oder brutal-abweisende Bauten die Mentalität der Auftraggeber zur Zeit ihrer Konzeption. Sie sind teils streng symmetrisch ausgerichtet, teils locker gruppiert oder unmerklich in noch bestehende Freiräume eingefügt.

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Foto: Hans-Joachim Petersen

Der Deutsche Pavillon wird dieses Mal von Franciska Zólyom (Direktorin Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst) kuratiert. Ausstellende Künstlerin ist Natascha Sadr Haghighian, die für die Zeit der Biennale das Pseudonym Natascha Süder Happelmann gewählt hat und bei der Eröffnung eine Steinkopf aus Pappmaché trug. Die Künstlerin reflektiert in den Installationen über die Stellung des Individuums in der heutigen Gesellschaft.

Weitere Künstler, die in den Nationalpavillons ausstellen bzw. diese gestalten werden, sind u.a. Cathy Wilkes (England), Laure Prouvost (Frankreich), Martin Puryear (USA), Inuit Artist Collective Isuma (Kanada), Reante Bertlmann (Österreich) sowie Pauline Boudry und Renate Lorenz (Schweiz). Im Padiglione Centrale lenken die chinesischen Künstler Sun Yuan und Peng Yu mit ihrem rote Farbe spritzenden Roboter die Aufmerksamkeit auf sich.

Für das Abendessen geben wir vor der Reise mehrere Empfehlungen und reservieren auch gerne einen Tisch.

 

Samstag, 23. November

BiennaleA1Heute Vormittag geht es kreuz und quer durch die Lagunenstadt, wo zu Zeiten der Biennale allerorts weitere Nationalpavillons und sogenannte Collateral Events stattfinden, die gleichzeitig den Blick in ansonsten verschlossene Räumlichkeiten gewähren (siehe oben).

Nachmittags fahren Sie mit Dr. Petersen zum Arsenal, dem zweiten großen Bereich der Biennale. Beeindruckend ist hier zunächst die 316 m lange Corderia (in dem heutigen Ausstellungsgebäude wurden zu Zeiten der Republik die Schiffstaue für die venezianische Kriegs- und Handelsflotte hergestellt).

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Fotos: Sybille Gernhardt

Auch weitere, zum Teil ebenfalls historische Nutzbauten und die Freiflächen am Wasser eignen sich besonders für Installationen und große Objekte.

Beklemmend ist die Barca Nostra, die der Schweizer Künstler Christoph Büchel nach Venedig bringen ließ. Beim Untergang des Flüchtlingsschiffes 2015 vor Lampedusa fanden über 700 Menschen den Tod.

Einen deutlich optimistischen Ton schlägt  Lorenzo Quinns monumentale Installation Building Bridges an. Wie bereits vor zwei Jahren am Palazzo Sagredo setzt er wieder weiße Arme ein, die sich dieses Mal über einem Kanal als Brücke verschränken.

Als Ort für den Aperitif bietet sich die Bar Leon Bianco neben dem löwenbewachten Landportal des Arsenals an.

Am letzten Abend lassen wir die Eindrücke der vergangenen Tage bei einem Fischessen in der Trattoria Da Remigio Revue passieren (selbstverständlich auch mit Fleisch- und Gemüsegerichten).

Die Nimmermüden lockt danach noch eines der Gran Caffè an der Piazza San Marco oder Harry’s Bar

 

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Foto: Sybille Gernhardt

 

Sonntag, 24. November

Ein langer Vormittag ist der Besichtigung weiterer Biennale hotspots in der Stadt gewidmet.

Wer noch Zeit und Lust hat lässt die Reise bei einem gemeinsamen Lunch ausklingen.

 

Reisepreis € 1.570,-

Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

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Leistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 12 Teilnehmern
  • Reisebegleitung durch den Kurator Dr. Hans-Joachim Petersen
  • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im **** Hotel Concordia am Markusplatz (Superior Doppelzimmmer mit Blick auf den Markusplatz)
  • Aperitif in der Taverna al Remer am Canal Grande
  • Abendessen in der Osteria Al Mascaron mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Fischessen in der Trattoria Da Remigio mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Alle Fahrten mit Vaporetti und Gondelfährbooten
  • Alle gemeinsamen Eintritte; Reservierungen und Sondergenehmigungen
  • Empfehlungen für Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

 

zur Buchung

 

Dr. Hans-Joachim Petersen

Petersen1aStudium der Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte in München, Paris und Venedig. Mitarbeiter bei ArtNet in New York und Kulturredakteur beim ZDF in Mainz. Langjähriger Medienbeauftragter der Landeshauptstadt Stuttgart.
Forschungen und Veröffentlichungen zur Kunst des 20. Jahrhunderts, u.a. zu Emilio Vedova und Wols. Zuletzt Koordinator des Projekts "Art and Press - Kunst. Wahrheit. Wirklichkeit" im Martin-Gropius-Bau, Berlin (2012) und Kurator der Retrospektive "Wols. Das große Mysterium", Museum Wiesbaden (2013/14). Kuratorentätigkeit in Venedig (2015, 2019); Lehrauftrag an der Düsseldorfer Akademie.
Dr. Petersen lebt und arbeitet als Autor, Dozent und Kurator in Berlin und Venedig.

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Foto: Sybille Gernhardt

 

 

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