Reise Matisse Basel

Zu Matisse nach Basel

25. - 27. Oktober 2024
7 - 12 Teilnehmer

Ihr Mentor: Prof. Dr. Sergiusz Michalski

Reisepreis € 1.470 / CHF 1.470
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

 

Buchung

 

Im Herbst 2024 öffnet die Fondation Beyeler vor den Toren Basels ihre Pforten für die spektakuläre Ausstellung

MATISSE - EINE EINLADUNG ZUR REISE.

 

BaselMatisseDanseABCGezeigt werden etwa 80 Hauptwerke des vor 70 Jahren in Nizza verstorbenen „Vaters der Klassischen Moderne“ aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Titel der Schau bezieht sich auf das Gedicht L‘invitation au voyage von Charles Baudelaire, auf das Matisse 1904 in seiner frühen Bildsprache mit der Komposition Luxe, Calme e Volupté (Leihgabe des Musée d’Orsay, Paris) geantwortet hatte.

Prof. Michalski wird die Gelegenheit nutzen, uns auch mit den kostbaren Gemäldebeständen des Basler Kunstmuseums (seit 2016 mit Nachbarbau von Christ & Gantenbein) vertraut zu machen. Schwerpunkte liegen hier auf den Gemälden von Hans Holbein dem Jüngeren und Arnold Böcklin, lange in Basel aktiv bzw. dort geboren, und Pablo Picasso, der der Stadt aus Dankbarkeit für das Engagement ihrer Bürger mehrere seiner Werke schenkte.

Sie wohnen zentral in einem behutsam zu einem „Gast- und Kulturhaus“ umgebauten historischen Ensemble, speisen in ausgesuchten Restaurants und erkunden zusammen das durch die Gegensätze zwischen Mittelalter und Moderne und seine Lage am Rhein faszinierende herbstliche Basel zu Fuß, mit Taxis und den Fortbewegungsklassikern „Trämli“ und „Fähri“.

 

 

Reiseprogramm

 

Freitag, 25. Oktober

Am frühen Nachmittag erwartet uns Prof. Dr. Sergiusz Michalski im Hotel Teufelhof. In dem in zwei Stadthäusern aus dem 18. Jahrhundert untergebrachten Komplex finden sich neben dem Hotel mit unterschiedlich von Schweizer und italienischen Designern ausgestatteten Zimmern das Feinschmeckerrestaurant Bel Étage, das Restaurant Atelier, die Café-Bar Zum Teufel, sowie ein Theater, die Weinhandlung Falstaff, eine Brauerei sowie der Archäologische Keller mit Stadtmauern des 11. und 13. Jahrhunderts.

Wir starten mit einem Bummel durch die Altstadt von Grossbasel, am Gemsberg-Brunnen vorbei zum umtriebigen Marktplatz mit dem beeindruckenden Rathaus, dessen freskierten Innenhof wir besichtigen werden.

 

BaselBeyelerABC

 

Nach einem Gang über die Mittlere Brücke locken die Cafés auf der anderen Seite des Rheins in Kleinbasel, bevor wir etwas weiter flussaufwärts mit dem Münsterfähri wieder auf das linke Ufer übersetzen. Vier dieser klassischen, unter Ausnützung der Strömung betriebene und durch Drahtseile gesicherte Rheinfähren sind noch in Betrieb. Inzwischen ist der Beruf des "Fäärimaa" keine Männerdomäne mehr: „... und d’Fäärifrau, die kha das au“ heißt es treffend auf einer Hinweistafel.

Dann geht es hinauf zum Münster, das neben dem Straßburger und dem Freiburger Münster die Trias der mittelalterlichen Großkirchenbauten am Oberrhein bildet. Prof. Michalski erläutert die Baugeschichte und besucht mit uns das Innere. Vom kleinen Kreuzgang aus bietet sich ein schöner Panoramablick über Kleinbasel und den Rhein.
Durch malerische Gassen geht es anschließend zum Fasnachtsbrunnen von Jean Tinguely und zum Barfüßerplatz. Von dort aus sind es nur wenige Schritte zurück zum Hotel.

Abends speisen wir in den historischen Räumen des Restaurants zur Safran Zunft Basel.

 

Samstag, 26. Oktober

Portrait of Henri Matisse standing at his easel (cropped)Nach dem Frühstück fahren wir mit der Trambahn vom Marktplatz aus über den Rhein, dann direkt durch das Messegelände (mit dem bis 2003 errichteten Messeturm und der bis 2013 nach Entwurf von Herzog & de Meuron erbauten Messehalle 1) hindurch und am Badischen Bahnhof vorbei bis nach Riehen, das sich trotz starken Zuzugs im Kern seinen dörflichen Charakter bewahrt hat.

In dem von Renzo Piano bis 1997 für Hildy und Ernst Beyeler erbauten Museum (Erweiterung durch Peter Zumthor bis 2023) erwartet uns Matisse – Eine Einladung zur Reise.

MatisseScherenschnittABCHenri Matisse, zunächst Schüler des symbolistischen Malers Gustave Moreau, revolutionierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zusammen mit André Derain die Malerei und wird deshalb nicht nur als Begründer des Fauvismus, sondern auch gerne als Vater der Klassischen Moderne gehandelt. Der junge Picasso war in Paris beeindruckt von den farbenfrohen, die akademische Perspektive negierenden Bildern.

Die Ausstellung spannt den Bogen vom malerischen Frühwerk bis zu den späten, an der Côte d’Azur entstandenen Scherenschnitten, mit denen Matisse technisch und ästhetisch wieder zu neuen Ufern aufbrach.

Nach der Führung bleibt Zeit für einen individuellen Rundgang durch die Ausstellung. Bei einem Imbiss im Museumscafé werden wir die vielen Eindrücke diskutieren.

Im Anschluss zeigt Prof. Michalski noch die Säle mit der Dauerausstellung, mit Werken u.a. von Monet, Picasso, Giacometti und Rothko. Der weitere Nachmittag und der Abend sind ohne Programm. Man kann noch ein wenig in Riehen verweilen, in der Grossbaseler Altsstadt im Café Schiesser pausieren oder den Münsterturm besteigen. Ansonsten locken das Museum der Kulturen, die Kunsthalle oder das Architekturmuseum.

Selbstverständlich steht Prof. Michalski auf Wunsch auch noch für weitere Besichtigungen zur Verfügung.

Am Abend ist ein Tisch in der Brasserie Du Pont am Rhein für uns reserviert.

 

Sonntag, 27. Oktober

Les bourgeois de Calais d'A. Rodin (Kunstmuseum, Bâle) (28598894943)Im Hof des Kunstmuseums wird man von Rodins monumentaler Figurengruppe Die Bürger von Calais (einer der zwölf Originalabgüsse) begrüßt.

Das Innere der Sammlungen, inzwischen verbunden mit einem jüngst fertiggestellten Neubau des Architektenteams Christ & Gantenbein, beherbergt umfangreiche Sammlungen.

Zu den Höhepunkten gehören Hans Holbeins Portraits und sein sehr suggestiver Toter Christus im Grabe (1988 aufgegriffen von John Baldessari für seine Installation Blue Line), eine besonders schöne Fassung von Arnold Böcklins Toteninsel und Werke Picassos wie Sitzender Harlekin und Mann, Frau und Kind.

Wer noch Zeit und Lust hat, lässt mit uns die Reise bei einem Lunch in der Basler Altstadt ausklingen.

 

 

Reisepreis € 1.470 / CHF 1.470

Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage

 

BaselRiehenCafeABCLeistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 12 Teilnehmern
  • Kunsthistorische Reisebegleitung Prof. Dr. Sergiusz Michalski
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im Designhotel Teufelhof in der historischen Altstadt
  • Abendessen im Feinschmeckerlokal Restaurant Zur Safran Zunft Basel, mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Abendessen in der Brasserie Du Pont, mit Wein, Wasser, Kaffee
  • Alle Eintritte und Reservierungen, u.a.: Fondation Beyeler, Kunstmuseum, Basler Münster
  • Alle gemeinsamen Fahrten mit Taxi, Tram und Rheinfähre
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

 

Buchung

 

Gerne helfen wir Ihnen bei der Buchung der An- und Abreise, des Transfers zum Hotel oder einer gewünschten Verlängerungsnacht.

Für die Einreise in die Schweiz benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen höchsten seit einem Jahr abgelaufenen Reisepass oder Personalausweis oder einen gültigen vorläufigen Reisepass. Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.

 

BaselMesseABC

 

Bitte beachten Sie vor der Buchung die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zur Schweiz, um sicher zu stellen, dass Sie mit allen Vorgaben einverstanden sind.

Wie anstrengend ist diese Reise?
Wir bemühen uns bei unseren Städtereisen, Gehen, Stehen und Sitzen in einer guten Balance zu halten. Basel ist auf dem linken Rheinufer hügelig und unsere Wege führen zum Teil über Kopfsteinpflaster. Die Museums- und Ausstellungsbesuche erfordern, um die Kunst wirklich genießen zu können, ein besonderes Maß an Konzentrations- und Stehvermögen.

 

Prof. Dr. Sergiusz Michalski

SergiuszMichalski1American Robert College in Istanbul, Studium der Kunstgeschichte und Promotion in Warschau bei Jan Białostocki, Habilitation in Frankfurt am Main. Nach Professuren in Thorn und Braunschweig lehrt Prof. Michalski an der Universität Tübingen.

Der vielsprachige Forscher ist Mitglied mehrerer Akademien und hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Kunst des 15. bis 20. Jahrhunderts vorgelegt, u.a. zum Bildersturm, der Kunst um 1600 in Prag und Augsburg, zur Kunst des Ostseeraums, zur französischen Malerei und Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts, zur Geschichte öffentlicher Monumente im 19. und 20. Jahrhundert und zur Malerei der Neuen Sachlichkeit.
Prof. Michalski lebt mit seiner Familie in Tübingen.

 

 

 

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