AthenAkropolisKatalog1

Athen, mit Insel Ägina

21./23. - 26. Mai 2019

7 - 12 Teilnehmer

- ausgebucht -

 

kombinierbar mit Nauplia, Mykene, Tiryns und Korinth

Ihr Mentor: Prof. Dr. Raimund Wünsche

 

* Die weltberühmten archäologischen Zonen und historischen Monumente

* Die malerische Altstadt Plaka zu Füßen der Akropolis

* Akropolis-Museum (2009 eröffnet), Archäologisches Museum, Benaki-Museum

* Insel Ägina mit Aphaia-Heiligtum

AthenKoren1* 5-Sterne-Hotel unweit des Akropolis-Museums (Zimmer mit Blick ins Grüne auf den Zeus-Tempel; Frühstücks-Dachterrasse mit Blick auf die Akropolis)

* Gemeinsame kulinarische Erkundungen

* Begleitung durch den Archäologen Prof. Dr. Raimund Wünsche, ehemals leitender Direktor der Glyptothek und Staatlichen Antikensammlungen, München, der auf Ägina gegraben hat und aktuell zu den "Ägineten" forscht

 

Reiseprogramm

 

Es besteht die Möglichkeit, bereits am 24. April anzureisen und mit Prof. Wünsche auf dem Peloponnes Nauplia, Mykene, Tiryns und Korinth (Altstadt und Kanal) zu besichtigen.
2 Übernachtungen im **** Hotel Nafsimedon in der Altstadt von Nauplia.
Für weitere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Donnerstag

AthenZeustempel1In Athen erwarten Sie Ihre Zimmer (Panoramazimmer mit Blick ins Grüne auf den Zeustempel, dem einst größten Tempel Griechenlands) im ***** Royal Olympic Hotel. Das familiengeführte Haus liegt bei der Plaka, der Athener Altstadt, fußläufig entfernt von Hadrianstor, Lysikratesmonument und Akropolismuseum. Es verfügt über ein Rooftop-Restaurant mit Blick auf die Akropolis (hier wird auch das Frühstück eingenommen), einen Pool, ein frisch eröffnetes Fitness-Center sowie eine kleine Bibliothek zur Geschichte Griechenlands.

Am Nachmittag geht es gleich hinauf auf die Akropolis. Prof. Wünsche erläutert Ihnen die Gesamtanlage mit Propyläen, Parthenon, Erechtheion und Pandroseion, wo aktuell restauriert und gegraben wird. Sie besuchen auch das Odeon des Herodes Atticus und das Dionysos-Theater und genießen einen Panoramablick auf die umliegenden Hügel, die Agora und die moderne Metropole Athen. 

Abends bummeln wir zusammen durch die Altstadt und kehren in einem traditionellen Restaurant ein. Auf dem Rückweg lockt die 1890 geründete Destillerie Brettós.

 

Freitag

AthenAgina1Heute verbringen wir den Tag auf der Insel Ägina. Mit Taxis fahren wir nach Piräus und setzen von dort mit dem Schiff zum malerischen Hafen von Ägina-Stadt über, der zur Kaffeepause einlädt. Wir erkunden die schönsten und kulturhistorisch bedeutendsten Punkte der Insel und Prof. Wünsche wird uns besonders ausführlich am Ort seiner früheren Grabungstätigkeit das Aphaia-Heiligtum erläutern.

Die Insel Ägina, obwohl nur eine Stunde von Athen entfernt im Saronischen Golf gelegen, hat vergleichsweise wenig unter neuzeitlichem Tourismus gelitten und noch viel von seinem ursprünglichen Charme erhalten.
Die gleichnamige Hafenstadt Ägina war im 19. Jahrhundert für kurze Zeit die erste Hauptstadt des "befreiten" Griechenlands. Klassizistische Wohnhäuser prägen noch heute den Ort.
In der Antike stieg Ägina zu einer bedeutenden Handelsmacht auf und konnte mit Athen konkurrieren. Es war der erste griechische Staat, der Münzen prägte. Von dieser einstigen Größe zeugt der Burgberg von Ägina, der vier Jahrtausende besiedelt war.
Seit über 100 Jahren haben deutsche Archäologen dort gegraben und Festungsmauern und Wohngebäude von frühbronzezeitlicher bis byzantinischer Zeit freigelegt. Die reichen Funde werden in einem direkt am Grabungsort liegenden Museum gezeigt.

 

AthenAeginaAphaiaTempel1
Auf einem Berg am anderen Ende der Insel liegt einsam und höchst idyllisch das Heiligtum der Aphaia. Der dortige Tempel gehört zu den am besten erhaltenen dorischen Tempeln überhaupt. Er wurde schon 1811 von den Architekten Carl Haller von Hallerstein und Charles R. Cockerell erforscht. Bei ihren Ausgrabungen fanden sie auch die Giebelskulpturen des Tempels, die berühmten "Ägineten". 1812 konnte sie Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., erwerben. Sie bilden heute einen der Glanzpunkte der Münchner Glyptothek.
Seit 1965 gräbt die Glyptothek wieder im Aphaiaheiligtum. Dabei wurden die in der Tempelterrasse vergrabenen Architekturteile des Vorgänger-Tempels gefunden. Sie sind im dortigen Grabungsmuseum ausgestellt. Da sich an ihnen noch umfangreiche Reste der ursprünglichen farbigen Bemalung erhalten haben, kann man hier in einzigartiger Weise das originale farbige Aussehen eines antiken Tempels erfassen.

Raimund Wünsche

 

Samstag und Sonntag

AthenWachablosung1Mit einem späten Rückflug am Sonntag können wir diese Tage, unterbrochen von Pausen in Cafés und Tavernen, noch vollständig nutzen für eine Exkursion, Stadtbummel und Museumsbesuche, die Prof. Wünsche den Bedingen vor Ort angepasst planen würde. Auf dem Programm stehen das Archäologische Nationalmuseum (mit Schliemanns Goldschatz aus Mykene, dem "Jockey" von Artemision und Skulpturfragmenten aus dem Aphaia-Tempel), die Agorá mit dem Hephaistos-Tempel und der Kirche der Heiligen Apostel, die römische Agorá mit dem hervorragend erhaltenen Turm der Winde, als Uhrturm Fixpunkt des Athener Tagesablaufs.

Sensationell ist das 2009 eröffnete Akropolismuseum. Hier werden hautnah Grabungsfunde und vor der Witterung in Sicherheit gebrachte Skulpturen von der Archaik bis zur Späntantike präsentiert. Höhepunkte sind die Karyatiden des Erechteions im Herzen des Baus und die in Athen erhaltenen Metopen mit dem Kampf der Lapithen und Kentauren und Giebelfragmente des Parthenons im obersten vollständig verglasten Stockwerk - in der entsprechenden Ausrichtung vor der direkt gegenüberliegenden Kulisse der Akropolis.

AthenKolonaki1Es bleibt Zeit, der Wachablösung vor dem Parlament am Syntagma-Platz beizuwohnen, durch das elegante Boutiquenviertel Kolonaki zu bummeln und Mitbringsel in Feinkostgeschäften zu erwerben (wir senden Ihnen vor der Reise Empfehlungen für Geschäfte, Bars und Cafés) oder hinauf auf den Lykavittós-Hügel zu fahren. Alternativ zeigt Ihnen Prof. Wünsche das private Benaki-Museum (mit Café-Restaurant im obersten Stockwerk) und Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Kerameikos.

Am letzten Abend führt uns Prof. Wünsche in eines seiner Lieblingslokale in Athen, wo wir bei griechischen Köstlichkeiten die Reise Revue passieren lassen können.

 

Reisepreis 1.860,-
(im Panoramazimmer mit Blick auf den Zeustempel)

Einzelzimmerzuschlag € 70,- (im Executive Doppelzimmer zur Einzelnutzung)

 

AthenAkropolisTitel2Leistungen

  • Reise in kleinem Kreis mit 7 - 14 Teilnehmern
  • Begleitung und Führungen durch Prof. Dr. Raimund Wünsche
  • 3 Übernachtungen mit Frühstück im ***** Royal Olympic Hotel
  • Abendessen in einem Fischrestaurant auf Ägina, mit Wein, Wasser und Kaffee
  • Abendessen in einem traditionellen Lokal in der Altstadt, mit Wein, Wasser und Kaffee
  • Lunch in der Taverna Diogenes (kretisches Gartenrestaurant beim Lysikratesmonument), mit Wein, Wasser und Kaffee
  • Alle gemeinsamen Taxifahrten
  • Fahrt mit dem Schiff nach Ägina
  • Alle gemeinsamen Eintritte, Reservierungen; Sondergenehmigungen
  • Sicherungsschein (R+V Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

AthenTaverne1Gerne arrangieren wir für Sie - selbstverständlich ohne Gebühren unsererseits - An- und Abreise oder buchen Ihnen einen oder mehrere Verlängerungstage im Hotel.

Für die Einreise nach Griechenland benötigen Sie als deutscher Staatsbürger einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Bei Fragen zu Pass- und Gesundheitsbestimmungen können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren.

 

Gerne senden wir Ihnen einen Prospekt per Post zu.

 

zur Buchung

 

Prof. Dr. Raimund Wünsche

Studium der Klassischen Archäologie, der Kunstgeschichte und der Alten Geschichte in Salzburg und München. Beteiligungen an Grabungen auf Ägina, Euböa und Naxos. Langjähriger Mitarbeiter, später stellvertretender, dann leitender Direktor der Glyptothek und Staatlichen Antikensammlungen, München. Träger des Bayerischen Verdienstordens. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zu Skulptur, Keramik, Schmuck und zu Antikenfälschungen und -ergänzungen.
Außerhalb der Fachkreise wurde Prof. Wünsche bekannt durch seine spektakulären Ausstellungen, etwa zum Torso vom Belvedere, zu Sport und Spiel in der Antike und zum Mythos Troja, und durch seine populären Fernsehsendungen zu Malerei und Architektur.
Prof. Wünsche lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in München.

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