Tallinn - Hansestadt Reval
mit Verlängerungstag: Helsinki
22. - 25./26. September 2010
und
7. - 10./11. Juli 2011
(jeweils 7 - 12 Teilnehmer)
Prof. Michalski lädt Sie ein zu einem unvergesslichen Aufenthalt in der Hauptstadt Estlands und Europäischen Kulturhauptstadt 2011. Erliegen Sie dem Charme der ehemaligen Hansestadt Reval mit ihren malerischen Gassen und sakralen Schätzen, promenieren Sie durch das von Zar Peter dem Großen für seine Gemahlin errichtete Katharinental, erkunden Sie aber auch das zeitgenössische Tallin mit seinem faszinierenden Museum Moderner Kunst (KUMU) und genießen Sie Gaumenfreuden in der Altstadt und auf der Halbinsel Viimsi. Die Reise in die ehemalige Handelsmetropole an der Ostsee, berühmt für Musik, Kunst, Design, Marzipan und Meeresspeisen, kann durch einen Verlängerungstag in Helsinki ergänzt werden. Mit dem Tragflügelboot erreichen Sie nach kurzer Fahrt die lebendige finnische Hauptstadt. Dort landen Sie direkt beim pittoresken Marktplatz an, besichtigen beeindruckende historistische und moderne Architektur, wie die tief in den Felsen gesprengte Tempelkirche, bummeln über die berühmte Esplanade und lassen sich von den köstlichen Süßigkeiten im Café Fazer verführen.
Reiseprogramm
Mittwoch, 22. September 2010 / 7. Juli 2011
In Tallin erwarten Sie Ihre Räume im ***** Hotel Telegraaf. 1878 als Amtssitz der estnischen Telegraphengesellschaft erbaut, wurde das imposante historistische Gebäude zu einem Luxushotel mit aufwendigem Spa-Bereich umgestaltet. Sein vielgepriesenes, 2007 mehrfach als bestes Restaurant Estlands ausgezeichnetey Restaurant Tchaikovsky hat sich unter der Ägide von Igor Andrejev einer auf historischen Rezepten basierenden französisch-russischen Küche verschrieben.
Am späteren Nachmittag erwartet Sie dort Prof. Michalski zu einem Aperitif, bevor Sie mit ihm zu einem ersten Gang durch die Altstadt aufbrechen, die seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Über den Rathausplatz mit seinen prachtvollen gotischen Fassaden schlendern wir zum Domberg.
Zwischen Schloss, Dom, der malerischen Alexander-Nevsky-Kathedrale und eleganten Adelspalais genießen wir den abendlichen Blick auf die Türme und Dächer der Stadt, auf den Hafen und das Meer.
Am Abend ist für uns der Tisch im Peppersack gedeckt, einem rustikalen, mittelalterlichen Lokal in einem schönen Haus aus dem 15. Jahrhundert, dessen Speisen klangvolle Namen tragen wie "Des Künstlers Traum" (Rinderfilet an Sherrysauce mit warmen Gemüsesalaten und Ofenkartoffeln) oder "Nachdenklichkeit des Hausherrn" (Entenbrust mit Birne in Karamelsirup, Kräuterkartoffeln und Schwarze Johannisbeer-Sauce).
Donnerstag, 23. September 2010 / 8. Juli 2011
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Taxi nach Katharinenthal (Kadriorg). Zar Peter der Große errichtete dort ab 1718 für seine Frau Katharina eine Sommeresidenz mit weitläufigem, bis zum Meer reichenden Park. Prof. Michalski wird Sie durch das Schloss führen, das der später im nahen Peterhof tätige italienische Architket Niccolò Michetti entwarf. Im Inneren begeistern vor allem der mit reichem Stuck und Gemälden geschmückte Weiße Saal, im Park die reiche Vegetation, der Schwanenteich und das Sommerhaus Peters des Großen.
Mittags fahren wir mit dem Taxi auf die Halbinsel Viimsi, wo uns direkt am Strand das in Form eines umgestülpten Holzschiffes durch den estnischen Architekten Indrek Suigusaar errichtete Restaurant Paat mit frischesten Fischen und Meeresfrüchten erwartet.
Zurück im Hotel, bleibt Zeit für eigene Unternehmungen, wie einen Einkaufsbummel durch die Gassen der Alt- und Neustadt und die zahlreichen Designshops, für die Estland berühmt ist, oder einem entspannenden Nachmittag im eleganten Spa-Bereich des Hauses.
(Eine Liste mit Empfehlungen für Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Bars geht den Teilnehmern vor der Reise zu).
Wer gerne die Besichtigungen mit Prof. Michalski fortsetzen möchte, trifft sich nach einer kurzen Ruhepause zu einem Besuch der Nikolaikirche, deren Urbau um 1230 von deutschen Kaufleuten in Reval errichtet worden war. Der heutige wiederhergestellte gotische Kirchenraum birgt ein Museum mit einzigartigen mittelalterlichen Werken Lübecker Künstler, wie Hermann Rode (Hauptaltar) und Bernd Notke (Fragment des Totentanzes).
Wir beschließen den Nachmittag beim monumentalen Kanonenturm Kiek in de Kök (Schau in die Küche), von dem aus die Soldaten angeblich nicht nur nach dem Feind Ausschau hielten, sondern auch in die Töpfe der Tallinner Haufrauen blicken konnten.
Am frühen Abend (18.00 Uhr) haben Freunde des Balletts bei der Septemberreise 2010 Gelegenheit Léo Delibes' "Coppelia" in der Choreographie von Ronald Hynd im Estnischen Nationaltheater zu besuchen, wofür wir gerne Karten nach Ihren Wünschen besorgen.
Über das Programm des Estnischen Nationaltheaters im Juli 2011 werden wir Sie umgehend nach Erscheinen informieren.
Für das Abendessen bietet sich in der Altstadt von Tallin nahe des Hotels reiche Auswahl. Im Ö verbindet sich traditionelle estnische Küche mit modernen, bisweilen gewagten Kombinationen; das bekannte, vielgelobte Balthasar ist der rechte Ort für Anhänger des Knoblauchs, da alle Rezepte, bis hin zum Knoblaucheis mit Schokoladensoße, reichlich mit diesem zubereitet werden.
(Eine Liste mit weiteren Empfehlungen senden wir Ihnen zu. Gerne reservieren wir für Sie einen Tisch im Restaurant Ihrer Wahl).
Freitag, 24. September 2010 / 9. Juli 2011
Freitag Morgen beginnen wir unsere Besichtigungen beim 1322 erstmals dokumentierten Rathaus, zusammen mit seinem schlanken Turm eines der Wahrzeichen der Stadt, und der Ratsapotheke, einer der ältesten Apotheken der Welt.

Danach führt sie Prof. Michalski zur nahen Heilig-Geist-Kirche mit einem Schnitzaltar aus der Werkstatt von Bernd Notke (1483), einer wunderschönen Spätrenaissance-Kanzel und barockem Gestühl. Durch die Pikk mit ihren prachtvollen mittelalterlichen und barocken Bürgerhäusern, wie dem Schwarzhäupterhaus und den Drei Schwestern, setzen wir den Weg zur Olaikirche fort. Um ihre Errichtung ranken sich viele Legenden, ihr früher 159 m hoher Turm galt lange Zeit als der höchste der Welt.

Nach einer frühen Mittagspause fahren wir erneut nach Katharinental, ins beeindruckende KUMU, das Estnische Kunstmuseum. Prof. Michalski kennt das Museum seit seiner Gründung 2006 und gehört zu seinen frühesten Berichterstattern in der Internationalen Presse. In der überwältigenden Architektur des finnischen Architekten Pekka Vapaavuori wird estnische Kunst seit dem 18. Jahhundert bis in die Neuzeit gezeigt.
Anschließend schlendern wir vorbei an den bunten Holzhäusern in Kadriorg (viele wurden leider während der sowjetischen Besatzung zerstört), die sich der russische Adel um Schloss Katharinental erbauen ließ und von denen manche in den letzten Jahren sehr einfühlsam restauriert worden sind.
Falls noch Gelegenheit und der Wunsch besteht, werfen wir einen Blick in das Eduard-Vilde-Museum, das die original erhaltenen Wohnräume eines der bekanntesten estnischen Schriftsteller beherbergt.
Zum Abschluss des Tages gehen wir mit einem Besuch der Olde Hanse zurück in die Vergangenheit Revals. Die kerzenerleuchteten Gasträume erinnern an das wohlhabende Haus eines Kaufmanns der Hanse. Hier wird deftige Küche nach mittelalterlichen Rezepten zubereitet und von kostümiertem Personal zusammen mit Honigbier oder -wein serviert. Das Lokal ist in Estland keine Ausnahmeerscheinung oder eine ausgesprochen touristische Einrichtung, sondern kommt den Einheimischen, die eine historische, theaterartige Präsentation ihrer Speisen sehr schätzen, entgegen.
Samstag, 25. September 2010 / 10. Juli 2011
Wer von Samstag auf Sonntag eine Verlängerungsnacht bucht und noch etwas in Tallinn und Umgebung verweilen möchte, dem sei ein Besuch des vor den Toren der Stadt gelegene Freilichtmuseum Rocca al Mare geraten (unkompliziert mit dem Taxi zu erreichen), das in einem Waldgebiet auf der Halbinsel Kakumäe das ländliche Leben im 18. und 19. Jahrhundert in Estland wieder aufleben läßt. Vorführungen traditioneller Handwerksberufe und eine deftige Küche in der Dorfschänke versetzen den Besucher in längst vergangene Zeiten.
Abends besteht die Möglichkeit im ausgezeichenten, vielfach prämierten Restaurant Tchaikovsky unseres Hotels zusammen mit den Helsinki-Heimkehrern Erlebnisse auszutauschen.
Alle Bucher des Verlängerungstages Helsinki brechen am Samstag Morgen früh auf und frühstücken auf dem Tragflügelboot, das uns in 90 Minuten über den Finnischen Meerbusen an unseren Bestimmungsort bringt. Während der Anfahrt genießen wir die Silhouette der aus über 300 Inseln bestehenden finnischen Hauptstadt und erkunden nach der Landung gleich den am Wasser gelegenen Marktplatz. Vorbei an Präsidentenpalast und Stadthaus begeben wir uns nun zum städtebaulich markanten Senatsplatz (dessen Planung auf den Deutschen Carl Ludwig Engel zurückgeht) mit lutherischer Domkirche, Regierungspalais, Universitätshauptgebäude und -bibliothek. Anschließend steht der imposante, am Übergang vom Jugendstil zum Art Deco erbaute Hauptbahnhof auf dem Programm.
Mit dem Taxi fahren wir von hier zu der aus einem großen Felsen gesprengten, von einer flachen gläsernen Kuppel überfangenen Tempelkirche, dem 1969 vollendeten Meisterwerk der Architekten Timo und Tuomo Suomalainen.

Danach besteht die Möglichkeit, Helsinki auf eigene Faust zu erkunden. Zum Mittagsimbiss empfiehlt sich das vom legendären finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto eingerichtete Café Aalto über der Akademischen Buchhandlung. Vor der Haustür lockt die Esplanade für einen Bummel.
Alternativ wird Prof. Michalski mit Ihnen (nach einer kurzen Pause im Museumscafé) das Ateneum, die finnischen Nationalgalerie, besuchen. Neben bedeutenden skandinavischen Malern wie Anders Zorn und Edvard Munch finden sich in der internationalen Abteilung Werke von Goya, Delacroix, Repin, van Gogh, Gauguin, Cezanne und Modigliani.

Am späteren Nachmittag treffen wir uns alle wieder im zentral gelegenen Café Fazer. Das 1891 durch einen Schweizer eröffnete Café gelangte schnell zu Ruhm und gilt heute noch als eine der besten Adressen der Stadt. Nach einer kurzen Stärkung geht es zurück auf das Schiff, das uns in den Heimathafen Tallinn zurückbringt, wo der ereignisreiche Tag im hoteleigenen Restaurant Tchaikovsky bei superber Küche ausklingen kann.
Sonntag, 26. September 2010 / 11. Juli 2011
Bis zum individuellen Abflug bleibt Ihnen noch Zeit für eigene Unternehmungen, etwa einem Besuch des Schifffahrtsmuseums, von dessen Dachterasse man einen wunderbaren Blick über Altstadt und Hafen hat, oder des Dominkanerklosters mit seinen gut erhaltenen gotischen Sälen wie dem Dormitorium, Refektorium oder der Bibliothek, dem reich geschmückten Hof und der Wohnung des Abtes.
Reisepreis pro Person 
€ 1.290,- (Superior Doppelzimmer)
Einzelzimmerzuschlag (Superior Room) € 270,-
Verlängerungstag Helsinki (inkl. Verlängerungsnacht im Hotel) € 380,-
Einzelzimmerzuschlag für die Verlängerungsnacht € 90,-
Leistungen
- 3 Übernachtungen im ***** Hotel Telegraaf (Superior Doppelzimmer) mit Frühstücksbuffet
- Reisebegleitung durch Prof. Dr. Sergiusz Michalski
- Reisegruppe mit max. 12 Teilnehmern
- Aperitif im Hotel
- Festmenue im Restaurant Peppersack mit Wein, Wasser und Kaffee
- Lunch im Strandrestaurant Praat auf der Halbinel Viimsi mit Wein, Wasser und Kaffee
- Abendessen im historischen Gasthaus Olde Hanse mit Honigwein oder Honigbier und Kaffee
- Alle gemeinsamen Taxifahrten
- Alle Eintritte und Sondergenehmigungen
- Sicherungsschein (Zurich Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)
Verlängerungstag Helsinki
- Reisebegleitung durch Prof. Dr. Sergiusz Michalski
- Fahrt mit dem Tragflügelboot Tallinn - Helsinki - Tallinn
- Frühstück auf dem Tragflügelboot
- Kaffee oder Tee und Kuchen im Café Fazer
- Alle gemeinsamen Taxifahrten in Tallinn und Helsinki
- Alle Eintritte und Sondergenehmigungen
- 1 Verlängerungsnacht im ***** Hotel Telegraaf mit Frühstücksbuffet
Gerne arrangieren wir für Sie - selbstverständlich ohne Gebühren unsererseits - An- und Abreise, buchen einen Verlängerungstag im Hotel, reservieren einen Tisch für Mittag- oder Abendessen und besorgen nach Ihren Wünschen Karten für Léo Delibes' "Coppelia" im Estnischen Nationaltheater.
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