Paris

Belle Epoque in Paris

9. - 12. September 2010

(7 - 12 Teilnehmer)

 

Ihr Mentor: Prof. Dr. Sergiusz Michalski

 

- AUSGEBUCHT -

 

Genießen Sie den unvergleichlichen Charme eines Spätsommerwochenendes in Paris. Sie wohnen direkt beim Tuileriengarten in der Rue de Rivoli, besichtigen die Île de la Cité mit Notre Dame und der Sainte Chapelle, erkunden das Rive Gauche und das Marais, lassen sich von den Sammlungen des Louvre begeistern, genießen eine exklusive Lichterfahrt durch das nächtliche Paris, bummeln durch die eleganten Einkaufsstraßen und entspannen in einem der berühmten Existenzialistencafés am Boulevard Saint-Germain. Prof. Michalski, ein profunder Kenner der französischen Kunst- und Kulturgeschichte, führt Sie zu bekannten und unbekannten Meisterwerken und begibt sich mit Ihnen auf dieser Kunst- und Gourmetreise in die schönsten Belle Epoque-Restaurants der Seine-Metropole.

 

Reiseprogramm

 

Donnerstag, 9. September

ParisIn Paris erwarteten Sie Ihre Räume in dem in unmittelbarer Nähe zum Louvre gelegenen ****Hotel Brighton. Das in den historischen Gebäuden an der Rue de Rivoli, einer der bekanntesten Einkaufsstraßen von Paris, untergebrachte Hotel umfängt Sie mit dem Charme des späten 19. Jahrhunderts.
Am späteren Nachmittag begrüßt Sie Prof. Michalski bei einem Aperitif im Hotel.

Anschließend brechen wir zu einem ersten kleinen Rundgang auf, bevor wir mit dem Taxi zur Gare de Lyon in das wohl berühmteste Bahnhofsrestaurant der Welt, Le Train Bleu, fahren, wo wir in den vielleicht am vollkommensten erhalten Räumen der Belle Epoque in Paris dinieren werden.
Nach Tisch holt uns ein luxuriöser Van zu einer Reise durch das nächtliche Paris ab. Sie erleben die beleuchteten Champs Elysées, Boulevards und Plätze, fahren entlang der Seine mit dem Pont Alexandre III und sehen die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt, vom Eiffelturm über den Arc de Triomphe und das Grand Palais bis zur Conciergerie und dem Hôtel de Ville.

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Freitag, 10. September

Nach dem Frühstück schlendern wir entlang der Seine über den Pont-Neuf auf die Ile de la Cité, die Keimzelle des heutigen Paris. Hier bummeln wir über den duftenden Blumenmarkt und besuchen die Sainte Chapelle mit ihren jüngst restaurierten, reichen Glasfenstern von intensiver Farbigkeit. Errichtet als Palastkirche und architektonischer Reliquienschrein für die Dornenkrone Christi, ist die sehr steil proportionierte Oberkapelle das frühe und vollendete Beispiel eines lichtdurchfluteten gotischen Sakralraums.

ParisNach einer kurzen Kaffeepause wird Sie Prof. Michalski durch die "größere Schwester" der Sainte-Chapelle, die Kathedrale Notre Dame, führen. Der gigantische, fünfschiffige Bau mit seiner reichen Portalplastik, der Königsgalerie und den berühmten Wasserspeiern stand 1831 wegen Baufälligkeit kurz vor dem Abbruch, als Victor Hugos Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" ("Notre-Dame de Paris") erschien. Als Reaktion erfolgte eine umfangreiche Restaurierung und Rekonstruktion durch den Ingenieur-Architekten Viollet-le-Duc.

Nach einer Mittagspause erkunden wir zusammen mit Prof. Michalski das linke Seineufer (Rive Gauche). Unser Weg führt uns zuerst zur Kirche Saint-Etienne du Mont, deren opulent geschmückte Renaissancefassade eine Besichtigung lohnt, und zum benachbarten Panthéon. Der klassizistische Zentralbau wird von einer imposanten Kuppel bekrönt, in der Léon Foucault mit seinem Pendelexperiment die Achsendrehung der Erde nachwies. Das ursprünglich als Kirche errichtete Panthéon wurde nach der Französischen Revolution in einen nationalen Ruhmestempel und eine Ruhestätte berühmter Landsleute umgewidmet (u.a. Voltaire, Jean-Jaques Rousseau, Emile Zola, Madame Curie).

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Wir setzen unseren Weg fort zum schön angelegten Jardin du Luxembourg mit der zentralen Fontaine Médicis. Das angrenzende Palais du Luxembourg wurde bis 1631 für Maria von Medici, die Gemahlin König Heinrichs IV., errichtet und enthielt ehemals Rubens' großformatigen "Medici-Zyklus" (heute im Louvre; Vorstudien in München und Sankt Petersburg). Um die Ecke befindet sich die ebenfalls auf das 17. Jahrhundert zurückgehende Kirche Saint-Sulpice. Hier heiratete Heinrich Heine. Joris Karl Huysmans setzte der Kirche in seinem düsteren Roman "Là-Bas" ("Tief unten") ein Denkmal - einem Millionenpublikum bekannt wurde sie durch Dan Browns Thriller "The Da Vinci Code" (Sakrileg). Prof. Michalski zeigt Ihnen die beeindruckenden Fresken von Eugène Delacroix und die "Rose Line".

 

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Anschließend bietet sich eine Einkehr in einem der nahegelegenen Existenzialistencafés an, im Café de Flore oder im Les Deux Magots. Vor dem Essen bleibt noch genug Zeit, um in der Nähe des Hotels zu bummeln und einzukaufen. In der Rue de Rivoli, der Rue du Faubourg-Saint-Honoré und der Rue Saint-Honoré öffnen die bekanntesten französischen Couturiers und lifestyle-stores ihre Pforten und am Boulevard Haussmann lockt das große Jugendstil-Kaufhaus Galeries Lafayette. (Eine Liste mit den besten Einkaufsmöglichkeiten, sei es für Kunst und Antiquitäten, Bücher, Mode oder Delikatesssen, geht allen Teilnehmern vor der Reise zu.)

Abends erwartet uns ein Tisch in der beliebten Brasserie Balzar. In dem Traditionslokal, wo Senatoren und Professoren ein- und ausgehen und Albert Camus und Jean-Paul Sartre Stammgäste waren, stärken wir uns mit den von Christian René zubereiteten Spezialitäten des Hauses, etwa dem in Butter und mit Kapern zubereiteten Rochenflügel ("raie au beurre fondu").

 

Samstag, 11. September

Am Morgen gehen wir durch den Tuileriengarten zu dem nur wenige Schritte entfernten Museumskomplex des Grand Louvre. Prof. Michalski wird Sie dort in die Geschichte der Sammlungen einführen und Ihnen weltberühmte Kunstwerke wie die "Nike von Samothrake", "Die Venus von Milo", Leonardos zuletzt wieder in die Schlagzeilen geratene "Mona Lisa" (La Gioconda) und die monumentale "Hochzeit zu Kana" von Paolo Veronese zeigen. Mittags haben Sie Gelegenheit, den Rundgang durch die Säle des Louvre noch individuell fortzusetzen oder sich im dortigen Restaurant oder einem der Cafés des Louvre zu stärken, bevor Prof. Michalski Sie abschließend noch für ein Stündchen durch die Sammlungen der französischen Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts mit Werken von Antoine Watteau ("Gilles"), François Boucher ("Das Bad der Diana"), Jean-Baptiste- Siméon Chardin ("Still-Leben"), Jean-Louis David ("Schwur der Horatier"), Jean Auguste Ingres ("Das Türkische Bad"), Théodore Géricault ("Das Fluß der Medusa") und Eugène Delacroix ("Die Freiheit führt das Volk an") führen wird.

ParisDanach können Sie noch in den Museumsshops unter der Glaspyramide stöbern oder sich kurz in ihre nahegelegenen Zimmer zurückziehen.
Am späteren Nachmittag tauchen wir für wenige Stationen in die Pariser Metro hinab. Die viertältesteste Untergrundbahn Europas wurde anlässlich der Weltausstellung 1900 eröffnet und ist besonders für ihre von Hector Guimard gestalteten Eingänge aus verflochtenen Eisenträgern im Stil des Art Nouveau bekannt. Im Stadtviertel Marais, dessen elegante Adelssitze, darunter das Hôtel de Soubise, in den 1960er Jahren durch behutsame Restaurierungen vor dem schleichenden Verfall gerettet wurden, schlendern wir vorbei an extravaganten Boutiquen und Galerien zur symmetrischen Place des Vosges. Der beeindruckende Platz wurde Anfang des 17. Jahrhunderts angelegt unter König Heinrich IV. , der den Franzosen ihr sonntägliches "Hühnchen im Topf" versprach und zu Recht meinte: "Paris ist eine Messe wert!"

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Nach einer Abendpause im Hotel schlendern wir zum zweiten luxuriösen Belle-Epoque-Restaurant dieser Reise, dem nahen Le Grand Colbert bei der Galerie Vivienne. In dem 1900 eröffneten Gourmettempel mit sechs Meter hohen Räumen, Mosaikfußboden und Wandgemälden im pompejanischen Stil lassen wir bei vorzüglicher traditioneller französischer Küche den Abend ausklingen.

 

Sonntag, 12. September

Am Sonntag Morgen wird Ihnen Prof. Michalski - abhängig von der Teilnehmerzahl - noch einige unbekannte, fernab der Touristenpfade liegende kunsthistorische Kostbarkeiten zeigen.

Paris Wer dannach noch Zeit hat, spaziert mit Prof. Michalski vom Hotel über die Place de la Concorde auf einen Mittagsimbiss in eines der traditionsreichsten Cafés von Paris, Ladurée, wo man die berühmten zartrosa, safrangelben und pistaziengrünen Marcarons auch in phantasievollen Geschenkkartons verpackt als Mitbringsel erstehen kann.

 

 

Le Train Bleu

Le Train Bleu leitet seinen Namen von dem berühmten gleichnamigen Zug her, der die Pariser seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts an die Côte d'Azur brachte. Anläßlich der Weltausstellung 1900 errichtet, bewahrte das Bahnhofsrestaurant die vielleicht vollständigste Belle-Epoque-Ausstattung in Paris.
ParisVom üppigen goldenen Dekor mit den reichen Holz- und Stuckrahmungen, über die schweren Lüster und die über vierzig Gemälde mit Darstellungen der verschiedenen Landschaften und Orte, die der "Blaue Zug" auf der Fahrt in den Süden passierte, bis hin zum Mobiliar bietet sich dem Gast ein einmaliges historisches Erlebnis. Seit seiner Eröffnung wurde das Restaurant von zahlreichen französischen Legenden wie Sarah Bernhardt, Colette, Coco Chanel, Jean Cocteau, Brigitte Bardot und Jean Gabin besucht. Le Train Bleu, dessen Küche den französischen Provinzen huldigt, die der legendäre Zug auf seinem Weg durchquerte, gab auch den Rahmen für klassische Filmszenen ab, so für Luc Bessons "Nikita", Nicole Garcias "Place Vendôme" oder zuletzt - als liebenswerte Schilderung des Zusammentreffens von angelsächsischer Skepsis und französischer Küche - für "Mr. Bean macht Ferien".

 

 

Reisepreis pro Person
€ 1.590,- (ruhiges Doppelzimmer zum Hof)
Zuschlag für Blick auf den Tuileriengarten € 235,-
Einzelzimmerzuschlag (Doppelzimmer zur Einzelnutzung) € 310,-

 

Leistungen

  • 3 Übernachtungen mit Frühstück im ****Hotel Brighton
  • Kunsthistorische Reisebegleitung durch Prof. Dr. Sergiusz Michalski
  • Gruppe von max. 12 Teilnehmern
  • Begrüßungsaperitif im Hotel
  • Degustationsmenu im Restaurant Le Train Bleu inkl. Champagner, Weine, Wasser und Kaffee
  • Abendessen in der Brasserie Balzar inkl. Wein, Wasser und Kaffee
  • Diner im Restaurant Le Grand Colbert inkl. Aperitif, Wein, Wasser und Kaffee
  • Alle Eintritte und Sondergenehmigungen
  • Nächtliche Stadtrundfahrt in luxuriösem Van
  • Alle gemeinsamen Taxifahrten
  • Sicherungsschein (Zurich Versicherung; neben dieser Absicherung Ihrer An- und Restzahlung gegen Insolvenz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, wobei wir Ihnen auf Wunsch behilflich sind)

 

Gerne arrangieren wir für Sie - selbstverständlich ohne Gebühren unsererseits - An- und Abreise (Flug mit Zubringern bzw. Bahnfahrt), buchen Ihnen einen Verlängerungstag im Hotel oder reservieren einen Tisch für das Mittagessen.


 

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Prospekt zum Ausdrucken

 

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